Ich koennte Kotzen! Ich bin 20 Minuten vom Paradies entfernt und komm nicht hin. Ich bin an einem der 10 besten Tauchspots der Welt und ich kann nicht tauchen wegen einer bloeden Entzuendung im Ohr! Antibiotika, Ohrentropfen und 5 Tage lang kein Kontakt mit Wasser. Pool, Schnorcheln, Tauchen, Duschen (eingeschraengt), alles faellt flach und dass bei 34 Grad Celsius im Schatten. Ist das die Strafe dafuer, dass wir euch die Nase so lang gemacht haben?
An Land ein ziemlicher Alptraum. Wuerde man sich iergend ein Touristennest irgend wo auf der Welt vorstellen, was wuerde dieses Nest ausmachen? Richtig, Bars in denen Fussball im Fernseher laeuft und Heineken Bier verkauft wird, kleine Laeden in denen Klamotten, Sonnenbrillen, kitschiger Schmuck und Nippes,verhoekert wird und zwar wie an einer Perlenkette aufgereiht Shop an Shop, Leute die einen auf alle 20 Meter ansprechen und einem ein Taxi, einen Muay Thai oder eine Klospuehlung verkaufen wollen. Auf jeden Fall immer gerade die Dinge die man im Moment so ueberhaupt nicht brauch.
Montag, 24. März 2008
Koh Phi Phi
Freitag, 21. März 2008
Nemo gefunden!
Donnerstag, 20. März 2008
Schnorcheln mit Haien!
Wir haben heute Koh (was uebrigens Insel heißt) Tao (Schildkroete) also Schildkroeteninsel den Ruecken gekehrt und sind weitergezogen. Die Fullmoon Party auf Koh Pangnang lockt. Eines muss aber noch erzaehlt werden. Keine fünf Minuten Fußweg vom Hotel entfernt, gibt es eine Bucht, in der es Haie geben soll. Das kann ich mir nicht entgehen lassen und ich packe gegen 15.00 Uhr mein Schnorchelzeug ein und will auf jeden Fall pünktlich um 16.00 Uhr da sein , denn dann sollen die Burschen am Start sein.
Genau 10 vor 4 bin ich im Wasser. Der Strand ist folgendermaßen beschaffen: 3-5 Meer Sandstrand , eine Bucht ca. 400 Meter lang. Im Wasser hat man ungefaehr 5 Meter, dann beginnen die Korallen. Die Korallen sind bis ca. 40 cm unter der Wasseroberflaeche, so dass man darueber schnorcheln muss. Etwa 20 bis 30 Meter vom Strand entfernt faellt das Riff leicht ab, so dass man mehr Wasser zwischen sich und die Korallen bekommt. Gegen 16.00 Uhr steigt das kuehlere Wasser nach oben, bzw die Sonne steht zu schraeg um die oberen Schichten warm zu halten. Das ist die Zeit, in der die Haie aufsteigen, denn die Burschen halten sich nur in den kuehleren Schichten auf.
Erst ist es nur ein schemenhafter Schatten und man glaubt etwas aus den Augewinkeln wahrzunehmen und dann ueberkommt es einen! Eine Schwanzflosse keine drei Meter von einem entfernt! Dann noch einer und dann nicht mehr aus den Augenwinkeln, sondern direkt vor einem ein leibhaftiger, lebensgrosser, echter, lebendiger H A I !

22 habe ich gezaehlt. Doppelzaehlungen garantiert, da ich max. zwei auf einmal gesehen habe.
Viel zu scheu, um naeher als drei Meter an mich heranzukommen, entwickelt sich keine Angst; viel zu kurz sind die Blicke, die man von den Haien erhaschen kann.
A B E R W A S FU E R E I N E R L E B N I S !!!
Schwarzspitzenriffhai fuer den, der in Wikipedia nachschlagen moechte.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzspitzen-Riffhai
Dienstag, 18. März 2008
Koh Nang Yuan
Faules Leben und Spaß dabei! Durch die Situation am Flughafen ein wenig schlecht gelaunt und durch die Tatsache, dass ich meine Tauchkarte vergessen habe, war mein erster Eindruck etwas getruebt. Aber ich lass mir davon nicht lange die gute Laune verderben und nachdem (Andreas sei Dank) aus Deutschland meine Tauchkarte per Fax vorliegt, darf ich jetzt auch tauchen. Wahnsinn, Ich hab den ersten Tag eine unfreiwillige Kunstpause eingelegt, bin mit dem Boot nach Koh Nang Yuan geschippert und habe geschnorchelt. Mein erstes richtiges Korallenriff! Gleich zu Beginn habe ich ein Stueck ausgebleichte Koralle gefunden und mitgenommen. Das war eine gute Entscheidung, denn waehrende des gesamten Schnorchels wurde ich immer wieder von Fischen umringt die versuchten ein Stueck von der Koralle abzubeißen. Ein paar der Fische haben mich sogar gezwickt. Bin rot wie ein Krebs, weil ich mir beim Schnorcheln einen ueblen Sonnenbrand geholt habe.
Auf dem Weg zur Insel einen Schweizer kennen gelernt, der Thai spricht und mich mit ihm ueber das Essen unterhalten. Promt haben wir nach dem Tag am Strand in einem Thai- Restaurante, ich sollte vieleicht erwaehnen, dass es nur aus einem Tisch mit fuenf Stuehlen bestand, gesessen und Papajasalat gegessen. Der Thai der uns dort hin gebracht hat, konnte sich das Lachen nicht verkneifen. Er habe noch nie zwei Europaeher gesehen, die dieses Gericht aufgegessen haetten, und denen es auch noch geschmeckt hat. Der Papajasalat war mit Fischsud und mitgekochten Krebsfuessen. Es eruebrigt sich eigentlich zu schreiben, dass er sauscharf war! Dazu gab es Klebereis und gegrillte Huenchenbeine. Als Nachtisch gab es KAO TOM MUD. Eine Banane in Klebreis, eine schwarze Bohne dazu, und das Ganze in zwei Bananenblaetter verpackt. Als Nachtisch und als Sueßigkeit geeignet. Superlecker, will mal in Erfahrung bringen, wie lange man die aufheben kann, dann kann ich welche mitbringen.
Morgen will ich am Vormittag zwei Tauchgaenge machen und am Nachmittag eine Bucht besuchen, bei der man schon beim Schnorcheln Haie sehen kann.
Matthias macht seinen Tauchkurs und schwaermt mir jetzt schon vor wie geil das ist, dabei war er gerade erst 5 Meter unter Wasser ;-) . Ich freu mich auf unseren ersten gemeinsamen Tauchgang.