Samstag, 22. März 2008

Fullmoon Party



Was das denn sein soll, hab ich gadacht. Auch nur wieder eine Abzocke um den zahlungskraeftigen Touries das Geld aus der Tasche zu ziehen. Aber was fuer eine. Eine die Spass macht! Tanzen, trinken, tanzen, trinken, tanzen, trinken, tanzen, trinken, tanzen......



Wir sind gegen 23.30 hin und um 6.30 puenktlich zum Sonnenaufgang wieder im Hotel gewesen.
OK Matthias hat zwischendurch geschwaechelt und ist am Strand einfach eingepennt. Wird ja auch schon etwas aelter der Junge. 29 oder so, da kann einem so was schon mal passieren, oder lag das an den fuenf Eimer Wodka-Red Bull.



Freitag, 21. März 2008

Nemo gefunden!



Wir sind gut in Ko Phangan angekommen. Gestern hatte ich meinen abschliessenden Tauchgang


und wir sind das erste Mal auf 18 Meter Tiefe getaucht. Manchmal war es so atemberaubend, dass man fast das Atmen vergessen haette, die Sprache hat es einem sowieso verschlagen.


Wir tauchen zu viert schwerelos hinter unserem Tauchlehrer (John) her. Die Riffe sind gigantisch hoch und man fuehlt sich sehr klein, da unten. Wenn jetzt ein Hai auftaucht...


Nach eine viertel Stunde bleibt John ploetzlich stehen und zeigt auf ein kleines Riff, alle bilden einen Kreis und ich sehe Nemo und seine Familie. John tut so, also wuerde er dem Caviar zu nahe kommen, die gesamte Familie bauemt sich aggressiv auf und verteidigt das Nest. Das nenne ich Selbstbewusstsein! Die Mutter schwimmt ueber die Eier und wedelt fuersorglich mit ihrer Flosse ueber ihre zukuenftigen Jungen. (:


Donnerstag, 20. März 2008

Schnorcheln mit Haien!

Wir haben heute Koh (was uebrigens Insel heißt) Tao (Schildkroete) also Schildkroeteninsel den Ruecken gekehrt und sind weitergezogen. Die Fullmoon Party auf Koh Pangnang lockt. Eines muss aber noch erzaehlt werden. Keine fünf Minuten Fußweg vom Hotel entfernt, gibt es eine Bucht, in der es Haie geben soll. Das kann ich mir nicht entgehen lassen und ich packe gegen 15.00 Uhr mein Schnorchelzeug ein und will auf jeden Fall pünktlich um 16.00 Uhr da sein , denn dann sollen die Burschen am Start sein.

Genau 10 vor 4 bin ich im Wasser. Der Strand ist folgendermaßen beschaffen: 3-5 Meer Sandstrand , eine Bucht ca. 400 Meter lang. Im Wasser hat man ungefaehr 5 Meter, dann beginnen die Korallen. Die Korallen sind bis ca. 40 cm unter der Wasseroberflaeche, so dass man darueber schnorcheln muss. Etwa 20 bis 30 Meter vom Strand entfernt faellt das Riff leicht ab, so dass man mehr Wasser zwischen sich und die Korallen bekommt. Gegen 16.00 Uhr steigt das kuehlere Wasser nach oben, bzw die Sonne steht zu schraeg um die oberen Schichten warm zu halten. Das ist die Zeit, in der die Haie aufsteigen, denn die Burschen halten sich nur in den kuehleren Schichten auf.

Erst ist es nur ein schemenhafter Schatten und man glaubt etwas aus den Augewinkeln wahrzunehmen und dann ueberkommt es einen! Eine Schwanzflosse keine drei Meter von einem entfernt! Dann noch einer und dann nicht mehr aus den Augenwinkeln, sondern direkt vor einem ein leibhaftiger, lebensgrosser, echter, lebendiger H A I !




22 habe ich gezaehlt. Doppelzaehlungen garantiert, da ich max. zwei auf einmal gesehen habe.
Viel zu scheu, um naeher als drei Meter an mich heranzukommen, entwickelt sich keine Angst; viel zu kurz sind die Blicke, die man von den Haien erhaschen kann.

A B E R W A S FU E R E I N E R L E B N I S !!!


Schwarzspitzenriffhai fuer den, der in Wikipedia nachschlagen moechte.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzspitzen-Riffhai

Mittwoch, 19. März 2008

Welcome to Oceania!

"Earth is a weird name, cause earth is covered 73% with water, welcome to Oceania..." ertoent es aus dem Fernseher. Das Lehrvideo startet erneut und eine Beginnergruppe sitzt vor dem Fernseher. Da bekomme ich das Ergebnis der Pruefung (von wegen Urlaub, pauken war angesagt!) Tauchkurs bestanden (: . Ko Tao, ein Paradies fuer Taucher. Vor dem Tauchgang musste noch mal alles ueberprueft werden, den Vorgang merkten wir uns mit folgendem Satz: Bruce Willis Ruins All Films... was Maria gar nicht gefallen duerfte...





Ja, es war langweilig! Bilder....*g*

Gleich gehts an den Strand die Pruefung feiern. Morgen Mittag fahren wir nach Ko Phangang zur Full Moon Party.

Es wird sicher wieder langweilig!
Cheers

Dienstag, 18. März 2008

Koh Nang Yuan

Faules Leben und Spaß dabei! Durch die Situation am Flughafen ein wenig schlecht gelaunt und durch die Tatsache, dass ich meine Tauchkarte vergessen habe, war mein erster Eindruck etwas getruebt. Aber ich lass mir davon nicht lange die gute Laune verderben und nachdem (Andreas sei Dank) aus Deutschland meine Tauchkarte per Fax vorliegt, darf ich jetzt auch tauchen. Wahnsinn, Ich hab den ersten Tag eine unfreiwillige Kunstpause eingelegt, bin mit dem Boot nach Koh Nang Yuan geschippert und habe geschnorchelt. Mein erstes richtiges Korallenriff! Gleich zu Beginn habe ich ein Stueck ausgebleichte Koralle gefunden und mitgenommen. Das war eine gute Entscheidung, denn waehrende des gesamten Schnorchels wurde ich immer wieder von Fischen umringt die versuchten ein Stueck von der Koralle abzubeißen. Ein paar der Fische haben mich sogar gezwickt. Bin rot wie ein Krebs, weil ich mir beim Schnorcheln einen ueblen Sonnenbrand geholt habe.

Auf dem Weg zur Insel einen Schweizer kennen gelernt, der Thai spricht und mich mit ihm ueber das Essen unterhalten. Promt haben wir nach dem Tag am Strand in einem Thai- Restaurante, ich sollte vieleicht erwaehnen, dass es nur aus einem Tisch mit fuenf Stuehlen bestand, gesessen und Papajasalat gegessen. Der Thai der uns dort hin gebracht hat, konnte sich das Lachen nicht verkneifen. Er habe noch nie zwei Europaeher gesehen, die dieses Gericht aufgegessen haetten, und denen es auch noch geschmeckt hat. Der Papajasalat war mit Fischsud und mitgekochten Krebsfuessen. Es eruebrigt sich eigentlich zu schreiben, dass er sauscharf war! Dazu gab es Klebereis und gegrillte Huenchenbeine. Als Nachtisch gab es KAO TOM MUD. Eine Banane in Klebreis, eine schwarze Bohne dazu, und das Ganze in zwei Bananenblaetter verpackt. Als Nachtisch und als Sueßigkeit geeignet. Superlecker, will mal in Erfahrung bringen, wie lange man die aufheben kann, dann kann ich welche mitbringen.

Morgen will ich am Vormittag zwei Tauchgaenge machen und am Nachmittag eine Bucht besuchen, bei der man schon beim Schnorcheln Haie sehen kann.

Matthias macht seinen Tauchkurs und schwaermt mir jetzt schon vor wie geil das ist, dabei war er gerade erst 5 Meter unter Wasser ;-) . Ich freu mich auf unseren ersten gemeinsamen Tauchgang.

Sonntag, 16. März 2008

Ko Tao



Chiang Mai / Bangkok / Ko Samui / Ko Tao

Chiang Mai liegt hinter uns. Nachdem wir viele Freunschaften geschlossen haben und nun endlich wissen, wie es ist, in der ersten Reihe beim Muay Thai Boxen vollgeschwitzt zu werden.
Wir sind angekommen! Nach einigem Stress mit den Fliegern sind wir in Ko Tao angekommen. Der erste Flieger hatte Verspaetung und so konnten wir nicht mehr rechtzeitig in Bangkok einchecken. Beim "Sicherheitscheck" mussten wir einiges abgeben, um den Flieger noch zu bekommen. Der Check war jedoch halbherzig, nach der Landung hatten wir eine Flasche Wasser, ein Deo, und ein Messer im Gepaeck. "Its not your fault, we know, but for your security"...sehr beruhigend. Nach einer Uebernachtung in Ko Samui ging es dann mit der Faehre ueber Ko Pha-Ngan nach Ko Tao, wo wir die naechsten vier Tage einen Tauchkurs machen werden.

Freitag, 14. März 2008

Fuck! Wer hat den Rucksack gepackt?


Wir sind zurueck aus dem Inthannon National Park. Werden in einem National Park eigentlich Flaechen fuer den Kaffeeanbau brandgerodet? Zuerst hatten wir mal wieder Zweifel, als wir den Trip buchten. Wird dies wieder einer dieser Touri Trips von Markt zu Markt im Wald?

Eines wissen wir jetzt, eine Tour ohne Guide ist unvorstellbar. Zwischen den Baeumen haengen Spinnen, größer als meine Hand und die Wege sind zwischen all den Blättern kaum zu erkennen. Mit einer Karte wird man wohl kaum weit kommen und das Wasser wird bei 32 Grad schnell knapp. Ich sitze in einem Cafe in Chiang Mai, schluerfe Eiskaffee und ueberlege wie ich die letzten Tage ueberhaupt zusammenfassen kann. Unsere Gruppe, Irlaender, Australier, Englaender and the Germans. Auf dem Weg machen wir mehrfach Pause, baden in eiskalten Bergfluessen und erholen uns, da es fast nur bergauf geht. Am Abend kommen wir im Khunnasa Village an, wo wir die erste Nacht in einer Bambushuette verbringen werden. Die Daecher sind mit Blaettern aus dem Wald gedeckt. Aus der Ferne sehen wir einige Entwicklungshelfer aus Kanada, die gerade eine Wasserpipeline installieren. Die Huetten sind fast alle aus natuerlichen Materialien hergestellt, ueberall rennen kleine Wildschweine, Kueken und Hunde durch die Gegend. Die Einwohner leben vom Reisanbau und ihren eigenen Erzeugnissen. Wir werden freundlich vom Dorfaeltesten empfangen und er fuehrt uns durch das Dorf. Er zeigt auf eine Wildschweinfamilie, "You see this pig, 500 Baht, its very tasty!" wir lehnen dankend ab.









Nach der ersten Nacht trennen wir uns von der Gruppe und reisen zu dritt weiter. Wir sehen Schlangen, Geckos, Spinnen Moskitos und der Rucksack ist viel zu schwer...wir fluchen die halbe Strecke. Am zweiten Tag uebernachten wir direkt an einem Wasserfall. Zum Baden kaum geeignet, da das Wasser viel zu kalt ist und der Druck zu stark ist.


Am Abend sitzen wir zu viert + Katze in der gemuetlichen Huette und essen bei Kerzenlicht, Strom gibt es hier nicht. Wir bringen unserem Guide Mau Mau bei und rauchen Bananenblaetter-Zigaretten, hoffentlich waren es auch nur Bananenblaetter...

Als ich nachts in der offenen Huette liege, kommen die ersten Zweifel. Durch das Rauschen des Wassers bekommt man nicht mit, was um einen herum passiert. Wenn jetzt was passiert, findet uns niemand...da geht die Kerze aus und der Holzboden unter mir vibriert... was war das? Gedankenfetzen malen Bilder... Chuck Norris haette einfach den Wasserfall lahm gelegt... irgendwann schlafe ich dann doch ein.

Am naechsten Morgen entspannen wir und warten auf die naechste Gruppe, um zum Rafting weiter zu wandern. Das Leben hier ist hart, aber dennoch irgendwie einfacher. Die Menschen sitzen zusammen, rauchen und machen Scherze. Die Holzhuette ist sehr simpel gestaltet aber bietet alles was man zum Leben braucht. Der Holztisch hängt an der Wand und wird gleichzeitig in der Küche verwendet. Die Katze rollt sich vor der Feuerstelle zusammen und unter dem Haus zanken sich die Welpen. Der Wasserkessel ist morbide verrußt und kocht uns gruenen Tee zum Fruehstueck, ein echtes Kunstwerk.


Nach der Reise fragen wir unseren Guide wo er lieber lebt, im kleinen Bergdorf oder in der Stadt. "In the village living is more beautifull, in the city you have to pay for everything".

Weitere Bilder vom Chang Mai Trip